GITTA-Logo
PDF Version of this document Search Help Glossary

Lesson Navigation IconEinführung DBS

Unit Navigation IconBegriffsdefinitionen

Unit Navigation IconEigenschaften

Unit Navigation IconAnwendungsgebiete

LO Navigation IconBankkonten

LO Navigation IconFahrplan

LO Navigation IconBibliothekskatalog

LO Navigation IconGeodata-Warehouse

LO Navigation IconÜbung

Unit Navigation IconVorteile und Nachteile

Unit Navigation IconAufgaben

Unit Navigation IconZusammenfassung

Unit Navigation IconLiteraturempfehlungen

Unit Navigation IconGlossar

Unit Navigation IconBibliographie

Unit Navigation IconMetadaten


GITTA/CartouCHe news:


Go to previous page Go to next page

Zentrales Geodata-Warehouse

In städtischen und kantonalen Verwaltungen werden immer häufiger die raumbezogenen Daten aller Amtsstellen in einem zentralen Datenpool, dem sogenannten Geodata-Warehouse (einem raumbezogenen Datenbankverwaltungssystem), verwaltet und nachgeführt. Dies bringt enorme Einsparungen mit sich, da die Daten nun redundanzfrei sind und nur einmal nachgeführt werden müssen. Im bisherigen Betrieb wurden Daten häufig in den verschiedenen Ämtern mehrfach geführt, was deren Aktualisierung enorm erschwerte. Ausserdem müssen bei ämterübergreifenden Projekten die Geodaten nicht mehr mühsam zusammengesucht werden, sondern können einfach aus dem Datenpool geholt werden.

Speziell wichtige Eigenschaften dieses Datenbanksystems:

Ein zentrales Geodata-Warehouse ist in mehrfacher Hinsicht ein schönes Beispiel für die Mehrfachnutzung. Einerseits greifen mehrere Anwender darauf zu – die diversen Angestellten der verschiedenen Ämter. Andererseits werden für diese Zugriffe auch unterschiedliche Anwendungsprogramme (z. B. GIS-Systeme) verwendet. So kann es sein, dass das Forstamt mit der GIS-Software A auf die Daten zugreift, während das Vermessungsamt die GIS-Software B verwendet.
Wie oben beschrieben, greifen verschiedene Benutzer mit unterschiedlichen Anwendungen auf die Daten zu. Dies ist nur möglich, wenn die Daten von den Anwendungen getrennt sind. Wenn nämlich die Daten mit einer Anwendung verbunden wären, gäbe es einen grossen Aufwand, diese Daten so aufzubereiten, dass auch andere Anwendungen sie lesen und verwenden könnten. Diese Unabhängigkeit wird besonders wichtig, wenn die DBMS-Software erneuert werden soll, ohne Dutzende von Anwenderprogrammen anpassen zu müssen.
Beispiel: Ein Word-File ist sehr schwierig im Excel-Programm zu öffnen, und dies, obwohl beide Programme vom selben Hersteller kommen.
Die Erfassung von termGeodaten und anderen Daten ist meistens mit einem grossen Aufwand und hohen Kosten verbunden. Deshalb ist die Datenpersistenz ein speziell geforderte Eigenschaft eines Geodata Warehouse. Damit wird sichergestellt, dass Daten nicht einfach verloren gehen und danach aufwendig und teuer wiederbeschafft werden müssen.
Da die Daten eines Amtes häufig auch Auskunft über rechtliche Verhältnisse geben müssen, wie zum Beispiel die Grundbuchplandaten der amtlichen Vermessung, wird von ihnen gefordert, dass sie absolut korrekt und zuverlässig, also integer, sind. Dies wird durch die Definition und Einhaltung von ganz bestimmten Konsistenzbedingungen und -regeln erreicht.
Schematische Darstellung eines Geodata-Warehouse und der möglichen Zugriffe aus verschiedenen ÄmternSchematische Darstellung eines Geodata-Warehouse und der möglichen Zugriffe aus verschiedenen Ämtern
Top Go to previous page Go to next page