Abb.2: Stand der Überbauung der Gemeinde Rüti (weitere Abb. siehe Daten
oder Html-Version).
Problemanalyse
Setzen Sie sich intensiv mit der Aufgabenstellung auseinander und
identifizieren Sie die darin enthaltenen Fragen und Probleme.
Skizzieren Sie die Probleme und überlegen Sie sich dann, welche Daten, in
welcher räumlichen und inhaltlichen Genauigkeit und welche GIS-Methoden und
GIS-Tools Sie benötigen, um diese Fragen und Probleme zu beantworten.
Erstellen Sie ein kurze Prioritätenliste für die Beantwortung der
aufgeworfenen Fragen.
Arbeitsplanung / prinzipielle Vorgehensweise
Organisieren und planen Sie Ihren Arbeitsablauf und skizzieren Sie die
prinzipielle Vorgehensweise für die Analyse der Ortsplanungen.
Setzen Sie Ihr prinzipielles Vorgehen in einen GIS-technischen
Arbeitsablauf um (Diagramm der wichtigsten GIS-Schritte).
Diskutieren Sie Ihre Arbeitsplanung mit Ihrem Betreuer (via e-Mail), bevor
Sie mit den hauptsächlichsten GIS-Arbeitsschritten beginnen.
Umsetzung / Arbeitsprotokoll
Gehen Sie bei den GIS-Arbeitsschritten und Analyse nach Ihrem Arbeitsplan
vor und weichen Sie nur in begründbaren Ausnahmefällen davon ab.
Protokollieren Sie die ausgeführten GIS-Arbeitsschritte, die erwünschten
Zwischenresultate, allfällige Fehlermeldungen und Vorgehensvarianten in den
Fällen, wo der ursprünglich vorgesehene Lösungsansatz versagte.
Das Führen eines Arbeitsprotokolls ist ab dieser Phase für Sie
verpflichtend und wird zentraler Bestandteil der Bewertung sein.
Alle Schritte müssen in Ihrem Arbeitsprotokoll so festgehalten werden,
dass Sie für die betreuende Person nachvollziehbar sind.
Die Zonenplanvarianten (je nach zwei verschiedenen Szenarien) sollen Ihre
Ergebnisse repräsentieren und aufzeigen, wie sich die beiden Gemeindeteile
„Rüti“ und „Dürnten“
ergänzen.
Meilenstein-Besprechung
An der Meilenstein-Besprechung wird das
bisherige Vorgehen kontrolliert und das weitere Vorgehen aufgrund der
Problemanalyse diskutiert. Die Ergebnisse der Problemanalyse für die
Ortsplanungen von Rüti und Dürnten (Vergleich der Bauzonen-Kapazitäten Rüti vs.
Dürnten, Extrapolation der Einwohnerentwicklung etc.) müssen zuvor als
Excel-Tabelle an den Betreuer gemailt werden. Für den Sitzungstermin ist eine
Interpretation der abgelieferten Analyseresultate vorzubereiten.
Gemeinsam mit dem Betreuer werden diese Interpretationen beurteilt,
die raumplanerische Stossrichtung für die Revisionsvorschläge und das weitere
GIS-technische Vorgehen erörtert.
Ergebnisse und Präsentation
Als Ergebnisse werden von Ihnen
erwartet:
Arbeitsprotokoll der GIS-technischen Abläufe
revidierte Zonenordnung für zwei Szenarien für das Gebiet beider Gemeinden
auf einen Plan
kurzer Begleitbericht zur Zonenplanrevision (max. 1 Seite A4, als
Orientierung für Politiker)
Da diese Fallstudie verschiedene Lösungsansätze (Szenarien) bietet,
werden Sie am Ende Ihr Ergebnis und Ihre Vorgehensweise mit Ihren Kollegen und
Kolleginnen diskutieren. Die Ausführungen sollen in einer für Mitglieder der
kommunalen Behörden verständlichen Form erfolgen. An der Schlussveranstaltung
haben Sie ihre Revisionsvorschläge für den Zonenplan (ein ausgewähltes Szenario
für den Bereich des weitgehend überbauten Gebietes) zu präsentieren und knapp zu
kommentieren. Ort und Zeit der Präsentationsveranstsaltung: siehe Detailprogramm
der der Durchführung (falls vorhanden).
In die Bewertung fliessen mit ein; Arbeitsprotokolle, Pläne
und Berichte, insbesondere:
Darstellung und Entwicklung des GIS-technischen Arbeitsablaufes (50%)
Revidierter Zonenplan (30%)
Begleitbericht zur Zonenplanrevision (Szenarien) (10%)
Vorgehens-Konzept (mündlich) als „Meilenstein“) (5%)